Die Antwort ist kurz: Ja!
ChatGPT ist eine kleine Datenkrake. Es saugt sich aus dem riesigen World Wide Web schlaue, nicht ganz so schlaue und auch schon einmal gar nicht schlaue Beiträge und klebt sie erstaunlich gut zusammen. Machen Sie sich einmal den Spaß, ChatGPT um folgende Arbeit zu bitten: „Erstelle mir den Pflanzplan einer Great Border im Stil von Great Dixter“. Sie werden erstaunt sein. Nicht, dass der Plan an die Finesse einer echten Great Dixter Pflanzung heranreichen würde. Aber es entsteht schon eine clevere Handreichung. Man erhält einen Plan für eine Border mit der Abmessung 10 x 2,5 Meter. Der Plan ist in Module unterteilt: in Höhen, Blühzeiten, Vordergrund und Hintergrund, Farbkontraste, in Akzentpflanzen, Strukturpflanzen und Füller. Eine Pflanzliste mit Mengen und Abständen wird gleich mitgeliefert. Das ist schon ziemlich beeindruckend.
Wenn man doch lieber einen Pflanzplan hätte, dann zeigt sich allerdings: Der Mensch ist doch noch das Maß aller Dinge. Denn über diesen Pflanzplan hätte sich Christopher Lloyd sicherlich amüsiert.
Und natürlich stammt auch das Titelbild zu diesem Beitrag nicht von mir, sondern wurde von der KI aus Versatzstücken gebastelt. Ich muss zugeben: Es entspricht ziemlich genau dem Bild, das ich vor Augen hatte, als ich die Suchanfrage getippt habe. Vielleicht schwebt der Eimer einen Tick zu frei um den Kopf der Gärtnerin. Ansonsten kann man an diesem Bild nichts aussetzen. Ich frage mich bloß die ganze Zeit wer das wohl ist, dem ich da virtuell den Eimer über den Kopf gestülpt habe …
Wenn Sie jetzt auf den KI-Geschmack gekommen sind dann folgen Sie doch „Kathi“. Im Video rechts erklärt sie Ihnen (vor einem eher ungärtnerischen Bildhintergrund) wie Sie ChatGPT in Ihrem Garten nutzen können. Nur zu – klicken Sie auf das Bild und treten Sie ein in das neue Zeitalter – aber vergessen Sie das gute alte Buch nicht!












